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Dienstleistungen

Erwachsenenschutz

Zuständiges Departement: Soziales
Zuständiges Amt: Sozialdienst Zulg

Am 01.01.2013 ist das neue Erwachsenschutzgesetz im Zivilgesetzbuch (ZGB) in Kraft getreten. Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) mit Sitz in Thun ist seither für die Gemeinde Steffisburg und die Vertragsgemeinden des Sozialdienstes Zulg zuständig. Weitere Informationen zum Erwachsenenschutz finden Sie auch auf der entsprechenden Webseite des Kantons Bern.

Die KESB ordnet unter Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse hilfsbedürftiger Personen bei Bedarf folgende zivilrechtlichen Erwachsenenschutzmassnahmen an:
  • Begleitbeistandschaft (Art. 393 ZGB)
  • Vertretungsbeistandschaft (Art. 394 ZGB)
  • Vermögensverwaltung (Art 395 ZGB)
  • Mitwirkungsbeistandschaft (Art. 396 ZGB)
  • Die Begleit-, Vertretungs- und die Mitwirkungsbeistandschaft können miteinander kombiniert werden (Art. 397 ZGB)
  • Umfassende Beistandschaft (Art. 398 ZGB)
Die professionellen Mandatsträgerinnen und Mandatsträger betreuen die Klientinnen und Klienten in unterschiedlichsten Lebenslagen unter Berücksichtigung der vorhandenen Ressourcen und Möglichkeiten sowie der aktuellen Situation.

Aufgaben im Erwachsenenschutz
Die Aufgaben im Erwachsenenschutz umfassen je nach Mandat und Auftrag Hilfestellungen wie
  • persönliche Beratung, Begleitung und Betreuung
  • Mithilfe bei der Gestaltung von Wohn-, Arbeits- und anderen Lebensverhältnissen
  • Regelung der finanziellen und administrativen Angelegenheiten
  • Einkommens- und Vermögensverwaltung
  • Unterstützung in Fragen des Versicherungs- und Steuerwesens
  • Wahrung von Rechtsinteressen

Informationen über die persönliche Vorsorge
Um behördliche Massnahmen vorzubeugen, haben die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, mittels Vorsorgeauftrag oder Patientenverfügung frühzeitig festzulegen, was im Fall eines vorübergehenden oder andauernden Schwächezustandes geschehen soll.
  • Vorsorgeauftrag: Darin kann eine handlungsfähige Person vorausschauend festlegen, wer sie vertreten soll, wenn sie dazu nicht mehr in der Lage ist, beispielsweise aufgrund einer schweren Krankheit oder eines Unfalls.
  • Patientenverfügung: Die Grundzüge der Patientenverfügung werden im Erwachsenenschutzrecht geregelt. In einer Patientenverfügung kann eine urteilsfähige Person im Voraus schriftlich festlegen, welche medizinischen Massnahmen sie ablehnt oder welchen sie zustimmt. So kann diesen Wünschen bei einer Urteilsunfähigkeit entsprochen werden.

Publikationen

Name Laden
Anschlussgemeinden Sozialdienst Zulg (pdf, 246.8 kB)


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