Die Burg
Das Grosse Höchhus
Von einer früheren Burg fanden sich in Steffisburg bis zu den Ausgrabungen im Rahmen der Restaurierung des Grossen Höchhus keine Spuren.
 | | Text: Armand Baeriswyl aus "Mittelalter 14. Jahrgang - 2009/2" |
Grundriss der Höchhus-Gruppe. Ostseitig das Grosse Höchhus, westseitig das Kleine Höchhus. Die Zahl "1988" bezeichnet eine Sondage im Garten des Kleinen Höchhuses, bei der der archölogische Dienst Bern auf die - damals noch unverstandene - Ringmauer stiess. Unmittelbar westlich des Kleinen Höchhuses verläuft der Mühlebach, ein seit dem Mittelalter aus der Zulg abgeleiteter Gewerbekanal. In Dunkelgrau die Mauerreste der mutmasslichen Adelsburg. Möglicherweise handelt es sich bei dieser Burg um die bisher bei der Pfarrkirche gesuchte "Stevensburc" des gleichnamigen Egolf, einem Ministerialen, der 1133 als Angehöriger des regionalen zähringischen Gefolges erscheint. Steffisburg war damals Teil der zähringischen Grafschaft Thun.
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